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Evaluation

Begleitende Projektevaluation

Das Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS) der TU Dortmund begleitet DoProfiL wissenschaftlich. Ziel der begleitenden Evaluation ist es, die Entwicklungen im Verlauf der Projektlaufzeit zu erfassen und zur Qualitätssicherung beizutragen. Auf der institutionellen Ebene werden curricular verankerte Inhalte auf der Basis von Modulhandbüchern analysiert, ebenso wie entwickelte Lehrveranstaltungen. Auf der personellen Ebene steht die Entwicklung der Einstellungen und professionellen Kompetenz der Lehramtsstudierenden im Fokus der Untersuchung.

Theoretischer Hintergrund

Zur Erfassung der Einstellungen und Einstellungsveränderungen der Studierenden zum Umgang mit Inklusion werden etablierte Skalen genutzt, die theoretisch u.a. auf Annahmen von Lücke & Grosche (2016) basieren. Orientierung bieten darüber hinaus die vier Bereiche der professionellen Kompetenz nach Kunter, Klusman & Baumert (2009).

Zentrale Forschungsfragen

Personelle Ebene: Welche Einstellungen und Haltungen zu Inklusion vertreten Studierende des Lehramts in der Eingangsphase ihres Studiums? Wie verändern sich Einstellungen und Haltungen zu Inklusion von Studierenden des Lehramts im Verlauf ihres Studiums? In welchem Zusammenhang stehen Einstellungen zum zukünftigen Lehrerberuf mit Einstellungen und Haltungen zu Inklusion (und weiteren relevanten Aspekten)?

Institutionelle Ebene: Welche Anteile und Inhalte zu Inklusion sind zu Beginn der Projektphase curricular in den Modulhandbüchern der Lehrämter aller Fächer verankert? Wie verändern sich durch (Re-)Akkreditierungen im Verlauf der Projektphase Anteile und Inhalte zu Inklusion in den Modulhandbüchern der Lehrämter?

Methodisches Vorgehen

Studierende der fünf an der TU Dortmund angebotenen Lehrämter werden in ihrem Studienverlauf zu drei Messzeitpunkten befragt.

Die Erhebung findet in zwei Kohorten statt:

  • a) die Studierenden der Bachelorstudiengänge,
  • b) die Masterstudierenden im Hauptstudium.

Zur Erfassung curricularer und hochschuldidaktischer Veränderungsprozesse werden die Modulhandbücher der Lehrämter inhaltsanalytisch untersucht. Auch findet jedes Semester eine Befragung der Dozierenden mithilfe eines standardisierten Online-Fragebogens statt.

Literatur

  • Kunter, M., Klusman, U. & Baumert., J. (2009): Professionelle Kompetenz von Mathematiklehrkräften: Das COACTIV-Modell. In: Zlatkin-Troischanskaia, O., Beck, K., Sembill, D., Nicholaus, R., & Mulder. R. (Hrsg.) Lehrerprofessionalität – Bedingungen, Genese, Wirkungen und ihre Messung. Weinheim: Beltz, 153-165.
  • Lüke, T. & Grosche, M. (2016). Einstellungen zum Inklusiven Schulsystem (EZIS). Lizenziert unter CC-BY-SA. doi: 10.6084/m9.figshare.2245630.