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TU-Dortmund-Projekt DoProfiL trifft sich zur 1. Fachtagung

In Haltern am See trafen sich vom 20. bis 22. November 2017 über 50 über Akteure der Dortmunder Lehrer/-innenbildung des Projektes DoProfiL - Dortmunder Profil für inklusionsorientierte Lehrer/-innenbildung“ sowie der wissenschaftliche Beirat des Projektes zur ersten internen Fachtagung.

Die Prorektorin Prof. Dr. Barbara Welzel und der Direktor des DoKoLL Prof. Dr. Stephan Hußmann eröffneten als Projektleitung gemeinsam die zweitägige interne Veranstaltung mit der Vorstellung der Projektschlaglichter aus 1,5 Jahren DoProfiL. Im Anschluss kamen die Beiratsmitglieder des Projektes zu einer Podiumsdiskussion zusammen und tauschten sich mit dem Plenum über Impulse und Prozesse für die Lehrer/-innenbildung in Dortmund aus. Kerngedanke der Tagung war es, sich über erste Exemplarische Ausbildungscurricula, Qualifizierungsformate und Lehr-/Lernsettings auszutauschen.

Ein zentraler Bestandteil der Tagung waren drei thematische Vorträge:

  • Prof. Dr. Susanne Prediger: „Umgang mit dem Diversitätsaspekt Sprache lernen – Design-Research zur Lehrerbildung am Beispiel eines komplexen Professionalisierungsgegenstands“

  • Prof. Dr. Barbara Mertins: „Sprache als Gravitation: Psycholinguistische Einblicke in die Schnittstelle von Sprache und Kognition und deren Auswirkung auf Lernen und Sprachverarbeitung“

  • Prof. Dr. Jan Kuhl: „Einstellungen und Selbstwirksamkeitserwartung von Lehramtsstudierenden – Konstrukt, Messung, Veränderung“

und Arbeitsgruppen zu den Schwerpunktthemen:

  • Designprinzipien für eine inklusionsorientierte Lehre

  • Kohärente Ausbildungscurricula

  • LabprofiL: praktische Einbindung in Lehre und Forschung

In den Arbeitsgruppen wurden aktuelle Themen des Projektes sowie relevante Entwicklungen für die Lehrer/-innenbildung diskutiert. Darüber hinaus konnten Weiterentwicklungen im Projekt sowie für die weitere Zusammenarbeit und Vernetzung besprochen werden.  

Ein weiterer wichtiger Baustein war die Vorstellung aller beteiligten Teilprojekte im Rahmen einer Postersession. Hier bestand die Möglichkeit sich detailliert mit den Expert/-innen der einzelnen Disziplinen auszutauschen, Forschungsdesigns und -konzepte sowie erste Ergebnisse zu präsentieren und sich weiter zu vernetzen.

Über „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“:

Mit der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ wollen der Bund und die Länder Reformen in der Ausbildung von Lehrer/-innen anstoßen und diese gemeinsam verbessern. Dafür werden bis zum Jahr 2023 insgesamt bis zu 500 Millionen Euro zur Verfügung gestellt (erste Förderphase 2015 bis 2018, zweite Förderphase 2019 bis 2023). Nach den ersten beiden Bewilligungsrunden der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ werden deutschlandweit 49 Projekte gefördert. In Nordrhein-Westfalen wurden in der zweiten Förderrunde neben der TU Dortmund auch die Deutsche Sporthochschule Köln, die Universitäten Bielefeld, Duisburg-Essen und Münster als förderungswürdig eingestuft. In der ersten Runde hatten sich aus NRW bereits die RWTH Aachen, die Bergische Universität Wuppertal sowie die Universität zu Köln durchsetzen können. Die nun insgesamt acht NRW-Universitäten erhalten bis 2019 zusätzliche 39 Millionen Euro Fördermittel der Bundesregierung. NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze sagt: „Die Wahl aller acht Universitäten ist eine Bestätigung für die exzellente Lehrerausbildung in Nordrhein-Westfalen. Dass die jetzt hinzugekommen fünf Universitäten überwiegend Anträge zum Erwerb von Inklusionskompetenzen eingereicht haben, zeigt: Auch die NRW-Universitäten nehmen die Herausforderungen an, die sich aus der Schulentwicklung ergeben.“ (Quelle: Pressemitteilung des Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW).

Weitere Informationen:
http://www.doprofil.tu-dortmund.de

Ansprechpartnerin für Rückfragen:

Dr. Dorothée Schlebrowski

Dortmunder Kompetenzzentrum für Lehrerbildung und Lehr-/Lernforschung (DoKoLL)

Telefon: 0231 –755 5308

E-Mail: