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Inklusionsorientierte Lehrer/-innenbildung an der TU Dortmund erhält neuen Schub

Das Projekt „DoProfiL – Das Dortmunder Profil für inklusionsorientierte Lehrer/-innenbildung“ der TU Dortmund wird ab 2016 von der Bundesregierung gefördert. DoProfiL soll Lehrkräfte sowie Studierende aller Lehrämter beim inklusiven Umgang mit der zunehmenden Heterogenität der Schülerschaft unterstützen. Von den Fördermitteln des Bundes werden neue Stellen geschaffen. Das Geld stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ zur Verfügung.

„DoProfil“ verfolgt das Ziel, Lehramtsstudierende und Lehrpersonen dahingehend zu qualifizieren, besonderen Förderbedarf von Schüler/-innen zu erkennen und angemessen damit umzugehen – etwa durch Lernangebote, die eine Zugänglichkeit für alle Lernenden schaffen. Dazu werden an der TU Dortmund neue fachspezifische wie auch fachübergreifende Konzepte und Veranstaltungsformate entwickelt. Den inklusiven Umgang mit Diversität sollen alle Lehramtsstudierenden sowohl theoretisch kennenlernen und in universitären Lehrveranstaltungen erleben, als auch praktisch erproben und reflektieren. Dabei werden insbesondere dialogische Lehr-/Lernformate entwickelt. Inklusion wird weit gefasst verstanden und umfasst beispielsweise allgemeine/fachspezifische kognitive Kenntnisse, von Lernschwierigkeiten bis Hochbegabung, ethnische Herkunft, sozialen und ökonomischen Status ebenso wie körperliche Beeinträchtigungen oder besondere Lernbedürfnisse.

TU Dortmund unter den führenden Universitäten für Lehrer/-innenbildung

Durchgeführt wird das Projekt der TU Dortmund unter Federführung der Prorektorin Diversitätsmanagement Prof. Barbara Welzel sowie des Leiters des Dortmunder Kompetenzzentrums für Lehrerbildung und Weiterbildung (DoKoLL), Prof. Stephan Hußmann. Beteiligt sind neben dem DoKoLL viele Fachdidaktiken, die Fakultät Rehabilitationswissenschaften, die Bildungswissenschaften, das Zentrum für Hochschulbildung (zhb) und der Bereich Behinderung und Studium (DoBuS) sowie das Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS). Die erste Projektphase läuft von 2016 bis 2019. Die Höhe der Fördersumme wird Ende November festgesetzt.

Die TU Dortmund gehört bei der Ausbildung von Lehrer/-innen zu den drei führenden Universitäten in NRW: Rund 22 Prozent der 32.800 Studierenden der TU Dortmund sind aktuell für das Lehramt eingeschrieben. Sie können 30 Fächer für fünf Schulformen studieren. Am Projekt DoProfiL beteiligen sich bis zu 30 Professor/-innen.

 

 

Ansprechpartner für Rückfragen:

Prof. Stephan Hußmann
Dortmunder Kompetenzzentrum für Lehrerbildung und Lehr-/Lernforschung (DoKoLL)
Telefon: 0231-755 8064

Prof. Barbara Welzel
Prorektorin Diversitätsmanagement
Telefon: 0231-755 7577