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Start der Workshopreihe " Was die Welt zusammenhält - Über Diversität und sozialen Zusammenhalt"

Am 31. Mai startet die Workshopreihe "Was die Welt zusammenhält. Über Diversität und sozialen Zusammenhalt mit dem Vortrag von Thomas Krüger (Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung) zum Thema: "Diversität und sozialer Zusammenhalt: Ambivalenzen eines Begriffspaares und wie sie gestaltet werden können"

TU und Dortmunder U

Workshopreihe: "Was die Welt zusammenhält - Über Diversität und sozialen Zusammenhalt

Leitung: Prof. Dr. Thomas Goll und Prof. Dr. Barbara Welzel

Ort: Hochschuletage im Dortmunder U

 

1. Workshop

  • Mittwoch, 31.5.2017 mit Thomas Krüger (Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung)
  • 15.30-16.30: Vortrag (öffentlich) - "Diversität und sozialer Zusammenhalt: Ambivalenzen eines Begriffspaares und wie sie gestaltet werden können" 
  • 17.00-19.30: Workshop (intern) Thomas Krüger gemeinsam mit Prof. Dr. Thomas Goll (TU Dortmund)

2. Workshop

  • Mittwoch, 19.07.2017 mit Peter Balleis S.J. (Executive President, Jesuit Worldwide Learning (JWL))
  • 15.30-16.30: Vortrag (öffentlich) - "Tertiäre Bildung von Flüchtlingen und Menschen in Krisengebieten"
  • 17.00-19.30: Workshop (intern) Peter Balleis S.J. gemeinsam mit Prof. Dr. Beate Kowalski (TU Dortmund) und Ebru Noisternig (Caritas Wien)

 

  • Thomas Krüger (*1959) absolvierte zunächst in den Jahren 1976 bis 1979 eine Ausbildung zum Facharbeiter für Plast- und Elastverarbeitung und nahm dann ein Studium der Theologie auf, anschließend war er Vikar.
    Seine politische Karriere begann er 1989 als eines der Gründungsmitglieder der Sozialdemokraten in der DDR (SDP) und blieb bis 1990 deren Geschäftsführer in Berlin (Ost) und Mitglied der Volkskammer in der DDR. Als Erster Stellvertreter des Oberbürgermeisters in Ost-Berlin war er 1990 bis 1991 tätig sowie als Stadtrat für Inneres beim Magistrat Berlin und in der Gemeinsamen Landesregierung. Von 1991 bis 1994 war er Senator für Jugend und Familie in Berlin. Als Mitglied des Deutschen Bundestages war er in den Jahren 1994 bis 1998 aktiv, bevor er eine zweijährige Erziehungspause nahm.
    Seit Juli 2000 ist er Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb. Thomas Krüger war und ist auch im kulturellen und sozialen Bereich aktiv: Er ist seit 1995 Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes und seit 2012 zweiter stellvertretender Vorsitzender der Kommission für Jugendmedienschutz (Mitglied seit 2003). Außerdem ist er seit 2016 Beiratsvorsitzender der Stiftung Digitale Spielekultur, seit 2014 Mitglied des Kuratoriums der Kulturstiftung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und des Nutzerbeirats des Georg-Eckert-Instituts - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung sowie seit 2013 Mitglied des Forschungsbeirats des Programms "Kultur und Außenpolitik" des Instituts für Auslandsbeziehungen. Er war von 2005 bis 2009 in der Jury des Hauptstadtkulturfonds und von 2007 bis 2011 Aufsichtsratsmitglied der Initiative Musik. (http://www.bpb.de/die-bpb/51753/praesident)

  • Peter Balleis SJ, seit 2016 Executive President von „Jesuit Worldwide Learning“ (www.jwl.org), einer weltweit arbeitenden online-Universität des Jesuitenordens, die Menschen in Krisengebieten und Flüchtlingscamps Zugang zu einem Hochschulstudium ermöglicht. Pater Balleis hat nach dem Abitur in Dillingen Philosophie und Theologie in München, Nairobi und Belo Horizonte studiert; er hat die Ehrendoktorwürde der Gonzaga University 2013 erhalten. In seinem Dienst für den Jesuitenorden kann er auf 30 Jahre internationale und interkulturelle Erfahrungen durch weltweite humanitäre Arbeit für den Internationalen Jesuitenflüchtlingsdienst (JRS) und die Jesuitenmission in über 50 Ländern, besonders in Afrika, Lateinamerika, Asien und im Mittleren Osten aufbauen; darunter längere Auslandsaufenthalte in Simbabwe, Kenia, Brasilien und Italien. Neben der konkreten Arbeit vor Ort und mit Teams von Haupt- und Ehrenamtlichen gehört auch das Fundraising für Projekte des Jesuitenordens, besonders für JRS, zu seinen Aufgaben, das durch Vortragstätigkeiten begleitet wird.

  • Beate Kowalski (*1965) aus Dortmund studierte Katholische Theologie, Geschichte und Pädagogik/Philosophie in Bochum. Promotion in Bochum 1995, Habilitation 2003 in Innsbruck. Pastorale Tätigkeiten im Erzbistum Paderborn und im Bistum Osnabrück. Seit 2008 Professorin für Exegese und Theologie des Neuen Testaments an der TU Dortmund; zuvor Lehr- und Forschungstätigkeit in Jerusalem (Israel, Gastprofessur), Koblenz, Leuven (Belgien), Limerick (Irland), München, Paderborn, Passau, Siegen, Trichur (Indien, Gastprofessur). Erasmusaufenthalte in Birmingham (UK) und Warschau (Polen). Spring term 2017: International Faculty Member of JWL: “Religions of the World”.

  • Ebru Noisternig, geboren in München, war jahrelang als freiberufliche Simultandolmetscherin sowohl auf Konferenzen als auch im kommunalen Bereich (Gesundheit, Kinderhospiz) tätig. Momentan ist sie hauptberuflich als Katholische Theologin angestellt bei der Caritas Wien im Bereich PEF- Pfarrliches Engagement für Menschen auf der Flucht. Ihre familiären Wurzeln sind im Zweistromland Mesopotamien; vom alevitischen Glauben ist sie 2004 zum christlichen Glauben konvertiert. Mit Ehemann und ihren beiden Kindern lebt sie derzeit in Wien; zudem plant sie eine interdisziplinäre Forschungsarbeit in den Bereichen Translationswissenschaft und katholischer Theologie in Form einer qualitativ-empirischen Dissertation über Katechese im mehrsprachigen Setting (Türkisch-Deutsch-Türkisch) im Bereich Religion im Kontext von Migration an der Praktisch-Theologischen Fakultät der Uni Wien.


Leitung der Workshop-Reihe:

  • Thomas Goll (*1963) aus Würzburg, studierte an der Bayerischen Julius-Maximilians-Universität Würzburg für das Lehramt an Gymnasien in Bayern (Fächer Sozialkunde, Deutsch, Geschichte, Geographie); nach Erstem und Zweitem Staatsexamen bis 2000 im gymnasialen Schuldienst mit zwischenzeitlicher Abordnung an die Universität Würzburg; dort 2000 Promotion in Politikwissenschaft und endgültiger Wechsel an die Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Institut für Politikwissenschaft; ab 2003 selbstständiger Fachvertreter für Didaktik der Sozialkunde; 2004 Wechsel an die TU Dortmund, zunächst Vertretung, dann 2007 Ruf auf die Professur für Sozialwissenschaften und ihre Fachdidaktik; 2016 Ruf auf den Lehrstuhl für Integrative Fachdidaktik Sachunterricht und Sozialwissenschaften an der TU Dortmund.
     
  • Barbara Welzel (*1961) ist seit 2001 Professorin für Kunstgeschichte an der Technischen Universität Dortmund, seit 2011 Prorektorin Diversitätsmanagement an der TU Dortmund. Seit 2016 leitet sie gemeinsam mit Prof. Dr. Stephan Hußmann, dem Direktor des DoKoLL (Dortmunder Kompetenzzentrum für Lehrerbildung und Lehr-/Lernforschung) DoProfiL, das Projekt der TU Dortmund in der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“.
    Als Kunsthistorikerin forscht sie zur spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Kunst, zum kulturellen Gedächtnis und zu Erinnerungsorten sowie zu Kunstgeschichte und Bildungsfragen. Sie hat zahlreiche kunsthistorische Bildungsprojekte durchgeführt und geleitet. 2009-2017 Mitglied im Vorstand des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker, seit 2016 im Board von CIHA (Comité International d’histoire de l’art). 2012-2014 Expertin im Projekt „Shared Histories for a Europe without Dividing Lines” beim Europa-Rat, seit 2013 Mitglied im Vorstand des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen. Zu ihren Aufgaben als Prorektorin gehört die Vertretung der TU Dortmund bei der Bildungsinititative RuhrFutur.
     

Die Workshop-Reihe soll im Wintersemester 2017/18 fortgesetzt werden