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Projekt DoProfiL verleiht den Lehrpreis IDEAward

Das Projekt DoProfiL der TU Dortmund ist in die zweite Förderphase gestartet. Beim 4. World Café diskutierten die Beteiligten jetzt Ergebnisse und Erfahrungen der ersten Förderphase und richteten den Blick auf die kommenden Jahre und verliehen den Lehrpreis IDEAward.

Das Hauptanliegen der drei zurückliegenden World Cafés, die in den Jahren 2016 bis 2018 durchgeführt wurden, war es, die zahlreichen Akteure des Projektes in einen konstruktiven Dialog zu bringen. Zudem wurden unter Berücksichtigung der vielfältigen Perspektiven gemeinsam projektübergreifende Themen erarbeitet. Seit Beginn von DoProfiL, dem Dort­mun­der Profil für inklusionsorientierte Lehrer/-innenbildung, haben die Wissen­schaft­lerinnen und Wissen­schaft­ler mit viel Engagement auf inhaltlicher und methodischer Ebene Strukturen und Formate geschaffen sowie weiterentwickelt, die es ermöglichen, Inklusion inklusiv zu lehren. Gleichzeitig wurden zahlreiche fachübergreifende Lehrveranstaltungen sowie Lehr-Lern Situationen etabliert.

Das vierte World Café bot den Raum, um eine Zwischenbilanz des Projekts auf inhaltlicher und struktureller Ebene zu ziehen. Den Auftakt bildete ein externer Gastvortrag. Als Impulsgeberin konnte Kalwant Bhopal von der Universität Birmingham gewonnen werden. Kalwant Bhopal ist Professorin für Erziehung, Bildung und Soziale Gerechtigkeit und stellvertretende Direktorin des Zentrums für „Race and Education“ der School of Education an der Universität Birmingham. Thematisch lag der Fokus vor allem auf dem Thema „Hochschule und sozialer Gerechtigkeit“.

IDEAward für her­vor­rag­ende Lehrleistungen

Bei der Veranstaltung wurde der Lehrpreis IDEAward (Inclusion Diversity Education Award) verliehen, der einmal jährlich vergeben wird. Der Preis würdigt her­vor­rag­ende Lehrleistungen im Projektspektrum von DoProfiL. Der erste Preis ging an Dr. Anke Karber. Ihr Seminar „Innovatives Unterrichtsprojekt und Projektphase“ führte vertiefend in fachdidaktische Fragestellungen ein und ermöglichte die kritische Reflexion der Planung, Gestaltung und Durchführung von Lehr-Lern-Arrangements mit besonderem Fokus auf Heterogenität. Weitere Auszeichnungen gingen an Dr. Anke Hußmann für das Seminar „Mixed Methods in der (empirischen) Bildungsforschung“ und an Anne Schröter für ihr Seminar „Behinderung, Normalität & Bildungs(un)gerechtigkeit“.

Beim Projekttreffen wurde auch überlegt, wie die gemachten Erfahrungen verstetigt werden können. Die am 1. Juli gestartete zweite Förderphase eröffnet inhaltlich und strukturell die Möglichkeit, das bislang Erreichte in mehrfacher Hinsicht zu erweitern und zu intensivieren. Auf struktureller Ebene werden perspektivisch alle lehramtsausbildenden Fächer der TU Dortmund ins Projekt eingebunden. Auf Ebene von For­schung und Entwicklung wird eine thematische Fokussierung auf spezifische Diversitätsaspekte sowie auf vier Themenschwerpunkte angestrebt. Dazu gehören „adaptive Lernsituationen“, „kulturelle Teilhabe“, „videobasierte Fallarbeit“ und „inklusionsorientierte fachdidaktische Entwicklungsforschung“.

Bis Ende 2023 sollen die Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen in abgestimmte Konzepte und Materialien überführt werden, die hochschulweit in allen lehramtsrelevanten Fächern Anwendung finden und so die Lehrer/-innenbildung an der TU Dortmund – insbesondere im Bereich der Inklusionsorientierung – weiter verbessern.

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

mehr zum Lehrpreis (http://www.doprofil.tu-dortmund.de/cms/de/Projekt/Lehrpreis/index.html)

mehr zu Diversitätsdialogen (https://www.tu-dortmund.de/uni/de/Uni/Diversitaetsdialoge_neu/index.html)

Ansprechpartnerin für Rückfragen:

Dr. Dorothée Schlebrowski
Dortmunder Kompetenzzentrum für Lehrerbildung und Lehr-/Lernforschung
Telefon: 0231 –755 5308
E-Mail: