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TU-Dortmund-Projekt DoProfiL diskutiert beim 2. World Café Perspektiven zum Thema Diversität und Intersektionalität.

Austausch zwischen Wissenschaftler/-innen, externen Fachleuten und Studierenden - Wie bereite ich Lehrer/-innen von morgen auf Anforderungen vor, die Diversität im Unterricht mit sich bringt? Wie muss sich Hochschullehre weiterentwickeln, um die Bildung der Lehrkräfte entsprechend auszurichten? Welche Herausforderungen gibt es für die Hochschullehre?

Ziel des zweiten World Cafés war es, Erfahrungen von Kolleg/-innen aus dem DoProfiL-Projekt in der Hochschullehre zu reflektieren und der Frage nachzugehen, in welcher Weise vor dem Hintergrund dieser Erfahrungen die unterschiedlichen Lehr-Lern-Formate entwickelt werden sollen. In diesem Zusammenhang wurde ein besonderer Fokus auf die unterschiedlichen Diversitätsaspekte sowie auf ein mögliches Zusammenwirken der verschiedenen Diversitätsaspekte im Sinne der Intersektionalität gelegt. Damit soll das Dortmunder Profil geschärft werden, d.h. Diversität und Intersektionalität nicht nur bezogen auf Lehren und Lernen an der Schule, sondern auf Lehren und Lernen an der Hochschule zu diskutieren.

Zum Auftakt der Veranstaltung hielt Prof. Dr. Astrid Messerschmidt (Bergische Universität Wuppertal) einen Impulsvortrag zum Thema: Lehren und Studieren im Kontext einer Gesellschaft zwischen Diversität und Diskriminierung“, und Dr. Laura Dobusch von der Technischen Universität München referierte über „Intersektionalität und Inklusion im Wissenschaftssystem“. Nach den Vorträgen blieb noch Zeit für einen kurzen Austausch, bevor sich die Teilnehmer/-innen in Kleingruppen zu Diskussionsrunden zusammensetzten.  

Das World Café diente jedoch nicht nur den Erfahrungsaustausch, sondern stellt eine zentrale Methode im Kontext des Hochschulentwicklungsprozesses dar. Die Maßnahme 3 in DoProfiL hat die Aufgabe, diesen Prozess zu stimulieren, zu begleiten und zu unterstützen. So fanden zwei Diskussionsrunden in einem geschützten Raum statt, damit alle Kolleg/-innen mit ihren (möglicherweise) sehr heterogenen Erfahrungen und Vorstellungen in den Entwicklungsprozess einbezogen werden konnten. Die externen Expert/-innen und Studierenden konnten an dieser Stelle wichtige Impulse einbringen und helfen, sowohl die vorhandenen Stärken zu identifizieren als auch unsere Lücken aufzudecken. Die Ergebnisse der Veranstaltung wurden umfangreich dokumentiert und dienen als Grundlage für die weiteren Entwicklungsprozesse sowie bei der Planung weiterer Maßnahmen der hochschuldidaktischen Qualifizierung.

Ansprechpartnerin für Rückfragen:

Dr. Dorothée Schlebrowski
Dortmunder Kompetenzzentrum für Lehrerbildung und Lehr-/Lernforschung
Telefon: 0231 –755 5308
E-Mail: