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Themenschwerpunkt

Inklusionsorientierte fachdidaktische Entwicklungsforschung

In Förderphase 1 wurde als disziplinverbindender Zugang der Ansatz der fachdidaktischen Entwicklungsforschung gewählt, um auf Unterrichtsebene tragfähige Konzepte für einen inklusiven Unterricht und auf universitärer Ebene Theorien für inklusionsorientierte Lehrerbildung zu entwickeln und zu beforschen (vgl. Hußmann et al., 2018).

Gelenkstellen für eine fundierte Entwicklungsforschung sind tragfähige Designs und Designprinzipien (vgl. Hußmann et al., 2013). In der 1. Förderphase ist es gelungen, für spezifische Diversitätsaspekte (z.B. Mehrsprachigkeit, Hochbegabung, Lernbeeinträchtigung) tragfähige Designs zu entwickeln und Designprinzipien zu formulieren. Diese Arbeiten sollen vertieft und auf andere Diversitätsaspekte erweitert werden, um für unterschiedliche Diversitätsaspekte inklusionsorientierte Designprinzipien zu formulieren und empirisch abzusichern.

Des Weiteren soll der Ansatz der fachdidaktischen Entwicklungsforschung für Inklusionsorientierung weiterentwickelt werden. Ein auf Empirie basiertes Konzept für tragfähige Entwicklungs- und Forschungsprozesse zu entwickeln, welches Standard-Designprinzipien im Spektrum zwischen Unterrichtsforschung und universitärer Lehrveranstaltungsentwicklung formuliert und beforscht, und für einzelne Fachkulturen spezifiziert, ist die dritte Zielstellung. Dazu soll auch das Konzept des LabprofiL weiterentwickelt werden, um Forschungsdesigns zu entwickeln, die Lernprozess- und Wirkungsstudien miteinander verknüpfen. Das LabprofiL stellt in diesem Schwerpunkt einen zentralen Rahmen dar, welcher nicht nur den Raum für Entwicklung und Forschung auf Unterrichts- und Hochschulebene bereitstellt, sondern beide Ebenen konzeptionell miteinander verknüpft.

verantwortliche Personen: Prof. Dr. Stephan Hußmann & Michael Kortmann

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.