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Lehrpreis - IDEAward

Der jährlich zu vergebende IDEAward (Inclusion Diversity Education Award) würdigt hervorragende Lehrleistungen im Projektspektrum von DoProfiL. Mit der jährlichen Vergabe des IDEAwards im Themenspektrum von DoProfiL werden entsprechende herausragende Lehrleistungen gewürdigt und  darüber hinaus der besondere Stellenwert der Lehre bzw. die Umsetzung der in DoProfiL konzipierten Maßnahmen in der Ausbildung der Lehramtsstudierenden für alle Schulformen dokumentiert.

Foto zeigt das Logo des Lehrpreises: grüner Schriftzug der TU mit weißem Schriftzug IDEAward © Stefan Schmidt
Lehrpreislogo IDEAward

Hervorragende Lehrleistungen in DoProfiL und der Dortmunder Lehrer*innenbildung sind allgemein gekennzeichnet durch: 

  • Passung zum jeweiligen Studienabschnitt sowie der jeweiligen Studierenden-/Lerngruppe, 
  • hervorragende Vermittlung der Inhalte des Faches,
  • Umgang mit heterogenen Lerngruppen und
  • Ausgestaltung inklusiver Lernsettings.
  • Grundlage der Vermittlung sind die Einbeziehung aktueller Forschungsergebnisse im jeweiligen Fach sowie die Ergebnisse aktueller Forschung zu individueller Förderung und Inklusion.

  • Interdisziplinäre Fragestellungen (Fachdidaktiken und Fachwissenschaften, Bildungswissenschaften, Rehabilitationswissenschaften, Hochschuldidaktik) unter besonderer Berücksichtigung von inklusiver Bildung werden in die Veranstaltungen einbezogen. Die Studierenden werden befähigt, sich mit diesen Fragestellungen aktiv auseinanderzusetzen.

  • Praxisbeispiele werden in die Veranstaltung einbezogen und mit den theoretischen Inhalten verknüpft; die vermittelten Inhalte und Kompetenzen sind für das Berufsfeld der künftigen Lehrer*innen relevant.

  • Den Lehrenden gelingt es in besonderer Weise, Studierende für Beeinträchtigungen und Potentiale mit ihren Herausforderungen für das Lernen zu sensibilisieren, den Studierenden Grundlagen des inklusiven Umgangs mit Heterogenität zu vermitteln und sie darüber hinaus bei der Entwicklung und Erprobung inklusiver Lernsettings (z.B. in den Praxisphasen) zu unterstützen.

  • In der Lehrveranstaltung werden die individuellen Lernprozesse aller Studierenden unterstützt

  • Digitale Medien und Tools werden im Sinne des Universal Design for Learning - UDL eingesetzt, um verschiedene Möglichkeiten der Informationsaufnahme sowie verschiedene Handlungs- und Ausdrucksmöglichkeiten zu schaffen, die für alle zugänglich und motivierend sind.

  • Es werden digitale Lernumgebungen geschaffen, die flexibles Lernen und multiple Lernzugänge ermöglichen.

  • Das Potential von digitalen Medien wird genutzt, um das Lernen sowie die Rolle von Lehrenden und Lernenden zu verändern (z.B. flipped classroom).

  • Die Produktivität und Kreativität von Lernenden wird angeregt, neue digitale Formen auszuprobieren, um Wissen/Erkenntnis zu konstruieren.

  • Digitale Medien und Tools für die Kooperation und Kollaboration werden so eingesetzt, dass alle Studierenden gleichberechtigt partizipieren können.

  • Digitale Medien werden als didaktisches Medium und Lerngegenstand im Sinne einer doppelten Didaktik eingesetzt, um Kenntnisse über die Einsetzbarkeit der Medien im Sinne des UDL in der Schule zu vermitteln.

  • Die Lehrenden setzen unterschiedliche Lernorte und/oder Lernsettings ein, und bieten Ihren Studierenden somit die Möglichkeit vielfältige und diverse Lernmöglichkeiten kennenzulernen (z.B. außeruniversitäre Lernorte, digitale Lehr-/Lernorte)

  • Die Lehrenden setzen zielgruppenspezifische innovative Lehrmethoden und Lernmaterialien in den Veranstaltungen ein (z.B. Teamteaching, adaptive Lernsituationen).

  • Das flexible Reagieren auf individuelle Bedarfe einzelner Studierender wird als Chance gesehen, die Konzeption der Lehrveranstaltung weiterzuentwickeln oder neue digitale/analoge Zugänge und Teilhabemöglichkeiten zu entwickeln und zu erproben, die letztendlich einen Mehrwert für alle Studierenden besitzen.

  • Die Lehrenden wurden hochschuldidaktisch für inklusive Lernkompetenzen qualifiziert.

  • Die Lehrveranstaltungen fördern die Weiterentwicklung einer inklusionsorientierten Lehrer*innenbildung an der TU Dortmund.

Eine Lehrveranstaltung, die den zugrundeliegenden Vergabekriterien des IDEAwards entspricht, setzt auch immer die Ideen von DoProfiL um. Das Preisgeld für die Preisträger*innen ist zweckgebunden und für die (Weiter-)Entwicklung inklusionsorientierter Lehr-/Lernformate in der Lehrer*innenbildung an der TU Dortmund einzusetzen.

Von den genannten Kriterien sollten im Falle einer Nominierung möglichst viele erfüllt sein.

Der Erhalt der Auszeichnung ist nur einmal möglich.

Alle Vorschläge können bis zum 31.03.2022 bei der Projektleitung eingehen. Die Lehrveranstaltungen müssen im SoSe 2021 bzw. im WiSe 21/22 stattgefunden haben. Nominiert werden können alle Lehrende der Dortmunder Lehrer*innenbildung. Nominieren dürfen alle Lehrende sowie die Studierenden der jeweiligen Lehrveranstaltungen. Auch Selbstnominierungen sind möglich.

Es sollte auf etwa einer Seite aussagekräftig begründet werden, warum die/der vorgeschlagene Kandidat*in, den Lehrpreis erhalten sollte. Der Vorschlag sollte so formuliert sein, dass jemand, der die/den Nominierte*n nicht kennt, davon überzeugt wird, dass die Lehre überragend ist.

Dem Antrag muss eine studentische Evaluation beigefügt werden. Die Fachschaft (oder mind. zwei Studierende, die die Lehrveranstaltung besucht haben) und das Dekanat der Fakultät (oder ein*e Fachvertreter*in aus DoProfiL) müssen ein positives Votum abgeben.

Über die Auswahl entscheidet die Lehrpreisjury, bestehend aus der Projektleitung, ein*e Vertreter*in des Zentrum für HochschulBildung (zhb), ein*e Vertreter*in des DoKoLL, ein*e Vertreter*in der Post-/Doktorand*innen und zwei Studierenden.

Mit Hilfe des Lehrpreises sollen

  • die Qualität der Veranstaltungen gesteigert werden
  • Best-Practice Beispiele identifiziert werden
  • die Qualifikation der Preisträger*in gewürdigt und sichtbar gemacht werden

Das Preisgeld von 2000,- € für die Preisträger*innen ist für die (Weiter-)Entwicklung inklusionsorientierter Lehr-/Lernformate in der Lehrer*innenbildung an der TU Dortmund einzusetzen.

Der/die Erstplatzierte erhält 1000,-€ und die Zweit- bzw. Drittplatzierten erhalten jeweils 500,-€.

2021

Person hält Geschenk in der Hand © TU Dortmund
  • Dr. Dorothea Tubach & Dr. Taha Kuzu: „Heterogenität und Übergänge – digital“ (Mathematik)
  • Hannah Schmidt & Alexander Gurdon: „Gender- und und Feminismusdiskurse in Musikwissenschaft und Kulturjournalismus“ (Musik)

2020

Person hält Geschenk in der Hand © TU Dortmund
  • Dörte Kanschik: „Diversität als Thema im gesellschaftlichen Sachunterricht" (Sachunterricht)
  • Dr. Janieta Bartz: „Didaktik und Unterrichtsorganisation"  (Rehabilitationswissenschaften) 
  • Karin Kempfer: „Diagnose und Förderung I & II“ im Kontext des Projekts „Förderzentrum Mathematik“ (Mathematik)

2019

© Martina Hengesbach​/​TU Dortmund
  • Dr. Anke Karber: „Innovatives Unterrichtsprojekt und Projektphase" (Sozialpädagogik)
  • Dr. Anke Hußmann:  „Mixed Methods in der (empirischen) Bildungsforschung“ (Rehabilitationswissenschaften) 
  • Anne Schröter: „Behinderung, Normalität & Bildungs(un)gerechtigkeit“ (Rehabilitationswissenschaften) 

2018

Die Preisträgerinnen Katharina Krause, Astrid Tan und Wibke Kleina gemeinsam mit Barbara Welzel bei der Preisverleihung 2018. © Martina Hengesbach​/​TU Dortmund
  • Katharina Krause:  „Vorbereitung auf das Praxissemester" (Diversitätsdialog mit Prof. Dr. Henning Rossa und Stefan Woltersdorf (Abgeordnete Lehrkraft) vom Institut für Anglistik und Amerikanistik) (Rehabilitationswissenschaften)
  • Wibke Kleina: „Grundschulen als inklusive Schulen denken? – Inklusion als Prozess und Vision“ (für Studierende des Lehramts Grundschule) und Astrid Tan „Kooperation in der inklusiven Schule“ (für Studierende des Lehramts sonderpädagogische Förderung) für ihr gemeinsames Veranstaltungskonzept eines Diversitätsdialoges (Bildungswissenschaften, Rehabilitationswissenschaften)

2017

Die Preisträgerinnen Barbara Mertins und Renate Delucchi-Danhier gemeinsam mit Barbara Welzel und Stephan Hußmann bei der Preisverleihung 2017. © Niklas Golsch​/​TU Dortmund
  • Dr. Renate Delucchi-Danhier und Prof. Dr. Barbara Mertins: „Psycholinguistischen Grundlagen der Inklusion (Schwerpunkt Bilingualismus) – Abbau von Vorurteilen zur Mehrsprachigkeit“
  • Sabrina Heiderich: „Verstehen mathematischer Potenziale bei leistungsstärkeren Lernenden“
  • Dr. Christiane Ruberg und Melanie Radhoff: „Aufgaben von Lehrerinnen und Lehrern in Schule und Unterricht“ 

Kalender

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.