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Studierender sitzt vor Bildschirm und beobachtet Videoaufzeichnungen © Hai-Till Pham
Themenschwerpunkt

Videobasierte Fallarbeit

In der 1. Förderphase des Projekts DoProfiL wurden in unterschied­lichen Forschungsprojekten erste Erfahrungen in der Entwicklung videobasierter Seminarkonzeptionen im Kontext inklusionsorientierter Lehrer*innenbildung gesammelt (vgl. Buddeberg et al., 2018), die nun in der 2. Förderphase systematisch vertieft und aufeinander bezogen werden sollen.

Videobasierte Fallarbeit wird als geeignete Methode angesehen, Stu­dierende im Sinne eines Ansatzes der reflexiven Inklusion fallbasiert für Prozesse der Differenzkonstruktion und -bearbeitung zu sensibilisieren sowie die eigene Beteiligung an entsprechenden Prozessen zu reflektieren. Vor diesem Hintergrund bildet Reflexivität einen zentralen inhaltlichen Schwerpunkt der Arbeitsgruppe. Dabei eröffnen sich zwei unterschiedliche Perspektiven, die sich einerseits auf Rekonstruktion und andererseits auf Konstruktion richten: Zum einen geht es um die rekonstruktive Beforschung von Reflexionsprozessen sowohl in der Hochschulbildung als auch in schulischen Unterrichtsprozessen. Mit interdisziplinärem Blick widmet sich die AG dabei den Prozessdimensionen von Reflexion im Sinne reflexiver Praktiken und untersucht, inwiefern diese sich empirisch rekonstruieren lassen. Eine zweite zentrale Aufgabe bildet die Anbahnung und Verankerung von Reflexivität in videobasierten Seminardesigns innerhalb der Hochschullehre. Im Rahmen der AG werden entsprechende Lernsettings erarbeitet und diskutiert inwieweit ein videobasierter Zugang das Potential entfalten kann, Reflexionsprozesse bei den Studierenden anzuregen und zu unterstützen.

Die AG Videobasierte Fallarbeit zeichnet sich außerdem durch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit auch über die Projektgrenzen hinaus aus. Im Rahmen der Arbeitsgruppe kooperieren Wissenschaftler*innen aus drei BMBF-Projekten (DoProfiL, degree 4.0, K4D) sowie weitere assoziierte Mitglieder, um sich über videobasierte Forschung und Lehre auszutauschen und gemeinsam Hochschullehre zu entwickeln.

 verantwortliche Personen: Prof. Dr. Ulrike Kranefeld & Jan Duve

 

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.