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Bildcollage aus verschiedenen Elementen, im Hintergrund arbeitet eine Person mit Laptop, Notizbuch und Smartphone. © kantver​/​Shotshop.com
Themenschwerpunkt

Inklusionsorientierte digitale Lehr- und Lernkonzepte

Ziel des Arbeitsfelds ist es, Lehr-/Lernkonzepte unter Berücksichtigung digitaler Technologien für inklusiven (Hoch-)Schulsettings theoretisch zu konzipieren, technisch zu entwickeln und empirisch zu beforschen. Die Digitalisierung und die Inklusion sind Querschnittsthemen, die in diesem Arbeitsfeld miteinander verzahnt werden, um wirksame Lehr-/Lernansätze für alle Lernenden zu ermöglichen. Grundlage ist ein breites Inklusionsverständnis, welches den Abbau von Lernbarrieren aller Art anstrebt und sowohl physische und psychische Hürden als auch die Kompetenzen von Lehrenden in den Blick nimmt. Hierfür werden Prinzipien der Mensch-Technik-Interaktionsforschung mit fachlichen, fachdidaktischen, sonderpädagogischen und bildungswissenschaftlichen Erkenntnissen interdisziplinär verknüpft, um praxisnahe, inklusive und interaktive digitale Formate zu entwickeln und umzusetzen. Es gilt, sowohl assistive als auch als universell zugängliche Anwendungen in Zusammenarbeit mit Lehrenden und Lernenden für spezifische Lehr-/Lernsettings bedarfsgerecht zu realisieren.

Die in der ersten Förderphase erarbeiteten Designprinzipien (vgl. Hußmann et al. 2018) sollen prototypisch über Lehr-/Lernanwendungen realisiert werden, welche unter Einbezug neuer Technologien wie maschinellem Lernen oder Augmentierung der Umgebung (AR) entwickelt und erforscht werden. Die interdisziplinäre Betrachtung der inklusionsorientierten Lehre und Lehrer*innenbildung fördert zudem die Entwicklung fach- und spezialisierungsübergreifender Kooperationen.  

Auch methodisch ist die Forschung in diesem Arbeitsfeld interdisziplinär ausgerichtet und vereint verschiedene empirische Ansätze, um sich dem Forschungsgegenstand zu nähern. Interviews, Befragungen und die Analyse von aufgezeichneten Interaktionen beleuchten mehrperspektivisch etwaige didaktische und digitale Kompetenzen sowie digitale Optimierungspotenziale. 

verantwortliche Personen: Jun.-Prof. Dr. Tonja MachullaJun.-Prof. Dr. Carolyn Blume & Stephanie Arevalo

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.