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Kooperationen

Das LabprofiL kooperiert mit verschiedenen Projekten und Institutionen, die schwerpunktmäßig im Bereich der Lehrer*innenbildung angesiedelt sind.

(Unterstützung für Kinder mit Schwierigkeiten beim Mathematiklernen der Klassen 2 bis 6)

Beschreibung:

Ziel des Förderzentrums Mathematik ist es, an den individuellen Lernvoraussetzungen der Kinder anzuknüpfen und sie beim Aufbau einer soliden Basis an mathematischen Grundkompetenzen bestmöglich zu unterstützen. Dabei sollen tragfähige Vorstellungen zu Zahlen und Operationen sowie Einsichten in mathematische Beziehungen entwickelt werden. Im Förderzentrum werden die Kinder von Studierenden des Lehramts Mathematik betreut, die Diagnosegespräche und individuelle Förderungen mit ihnen durchführen und unter wissenschaftlicher Begleitung reflektieren.

Die Kooperation bezieht sich vor allem auf die Seminare zur "Diagnose und individuellen Förderung"  (DiF). Im Rahmen des Seminars "Diagnose und individuelle Förderung I & II" fördern Studierende Lernende mit Schwierigkeiten im Bereich der mathematischen Basiskompetenzen einmal wöchentlich. Diese Förderung findet in den Räumlichkeiten des LabprofiL der Technischen Universität Dortmund statt, welches optimale, konzeptuelle und räumliche Rahmenbedingungen für die Durchführung dieses Seminars stellt (vgl. Fresen et al., 2018, S. 202). Dabei steht das diagnosegeleitete, verstehensorientierte und kommunikative Fördern von Kindern mit Schwierigkeiten beim Mathematiklernen im Vordergrund. Das Seminar ist am Ende des Bachelor-Studiums angesiedelt, um die bisher erworbenen theoretischen Kenntnisse in der Praxis vertiefen zu können.Im praxisbezogenen Teil werden die Studierenden im Rahmen des Förderzentrums an der TU Dortmund eigenständig diagnostisch tätig und übernehmen im Lerntandem die wöchentliche Förderung eines Kindes im LabprofiL über einen Zeitraum von zehn bis zwölf Wochen. Von diesem kontinuierlichen Förderprozess über einen langen Zeitraum profitieren sowohl die Lernenden als auch die Studierenden. Die Schülerinnen und Schüler müssen von den Studierenden nicht selbstständig gesucht werden, sondern werden im Rahmen des Förderzentrums bereits ausgewählt. Die einzelnen Fördersitzungen werden im LabprofiL aufgezeichnet. Weitere Informationen erhalten Sie direkt beim Förderzentrum.

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Projektbeschreibung:

Das Projekt DEGREE 4.0. hat das Ziel, die Praxis in die universitäre Lehre einzubinden und dadurch den angehenden Lehrer*innen theoriebasierte Praxiserfahrungen und Ausgangspunkte zum Reflektieren des eigenen Handelns zu ermöglichen. Dazu wird eine digitale Lernplattform entwickelt und erforscht, mit der Studierende in den Lehrämtern Deutsch, Informatik, Mathematik und Musik Inhalte zur Diagnose und Förderung an videobasierten Fallbeispielen aus der Praxis erarbeiten und anwenden können. Zusätzliche Unterstützung erhalten sie dabei beispielsweise durch gezielte Aufgabenstellungen und reichhaltige Kommunikationsmöglichkeiten. Durch die Beteiligung der Rehabilitationswissenschaften wird ein Fokus auf die Zugänglichkeit und Adaptivität gelegt und die Erstellung einer barrierefreien Lernumgebung vorangebracht, um so der Heterogenität der Studierendenschaft sowie dem Potenzial von Medien für Inklusion Rechnung zu tragen. In der Umsetzung der Barrierefreiheit der Lernplattform und in der barrierefreien Gestaltung der Videovignetten komplettiert das Zentrum für Behinderung und Studium (DoBuS) mit seiner Expertise das DEGREE Team. So erstellt DoBuS beispielsweise die Untertitelungen und Audiodeskriptionen der erstellten Videovignetten und ist zusammen mit den Rehabilitationswissenschaften für die Analyse und Dokumentation der Qualität der Barrierefreiheit der Lernumgebung verantwortlich. Die Lernplattform wird dabei in zweierlei Hinsicht barrierefrei sein: Einerseits lässt sich über internetfähige Endgeräte von Zuhause oder in der Universität auf die Plattform zugreifen. Andererseits ist nicht nur der Zugang zur Plattform, sondern auch zu den Inhalten barrierefrei, da die Plattform den individuellen Bedürfnissen der Benutzer*innen angepasst werden kann. Die Erstellung der Videovignetten und die Durchführung einzelner Lehr- und Lernformate findet dabei im LabprofiL statt.

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Kalender

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.