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Impressionen

Hier finden Sie Eindrücke von Lehr-/Lern- und Forschungsprojekten sowie Workshops, die im LabprofiL durchgeführt wurden.

Mit diesem Lehr-Lern-Labor wird das zentrale Ziel verfolgt, neue Lehr- und Lernformate in verschiedenen Forschungsprojekten zu entwickeln und zu beforschen, um eine inklusionsorientierte Hochschullehre sowie Unterricht in inklusiver Schule zu etablieren. Damit wird die Praxis- und Theorievernetzung im Lehramtsstudium durch eine weitere forschungs- und praxisbezogene, inklusiv ausgerichtete Facette ausgebaut.

Studierender sitzt vor Bildschirm und beobachtet Videoaufzeichnungen © Hai-Till Pham

Lehre

Im Mittelpunkt stehen die Formate des videobasierten Lernens am Modell. Anhand von „Best(Good)-Practice“-Beispielen werden problemorientierte und fallbasierte Analysen sowie die videogestützte Unterrichtsreflexion mit den Studierenden durchgeführt. Zum Beispiel gestalten Mathematik-Studierende im LabprofiL wöchentlich individuelle Förderungen für Schülerinnen und Schüler mit Schwierigkeiten beim Mathematiklernen. Diese werden videographiert und im Seminar sowohl hinsichtlich des fachdidaktischen Inhalts als auch bezüglich der Lehrpersönlichkeit besprochen, reflektiert und für das zukünftige Handeln modifiziert. Dies stellt die wichtige Verbindung zwischen Theorie und Praxis her, vor allem in der Vorbereitung auf die zukünftige Lehrtätigkeit an den Schulen.

Studierende sitz mit Schüler an Tisch © LabprofiL

Ziel des Förderzentrums Mathematik ist es, Schülerinnen und Schüler (2. – 6. Klasse) mit Schwierigkeiten beim Mathematiklernen zu fördern und gleichzeitig die Diagnose- und Förderkompetenzen von Lehramtsstudierenden praxisorientiert zu stärken. Hierzu übernehmen in einem Semester zwei Studierende die Förderung für ein Kind, so dass eine Win-Win-Situation für die Förderung und Ausbildung entsteht.

Durch die Räumlichkeiten des LabprofiL können die Förderungen in einem geschützten Raum stattfinden und von Studierenden direkt beobachtet und reflektiert werden. Des Weiteren können die Videoaufnahmen für wissenschaftliche Forschungen zur Materialentwicklung und zur inklusionsorientierten Lehrer*innenausbildung genutzt werden.

Für weitere Informationen und Kontakt folgenden Sie dem angegeben Link: http://foerderzentrum.mathematik.tu-dortmund.de

Forschung

Für die Forschung bietet das Labor einen Ort mit entsprechender technischer Ausstattung zur Entwicklung und Erforschung verschiedener Szenarien wie zum Beispiel Durchführung von Interviews und Designexperimenten mit Studierenden oder Lernenden. Hier sind exemplarisch die Eye-Tracking-Projekte zu nennen, bei denen Blickbewegungen in Lehr- und Lernkontexten erfasst und analysiert wurden.

Klassenzimmer mit Kameras © LabprofiL

Für die Entwicklung und Erforschung einer interdisziplinären Lernumgebung wurde der Klassenraum des LabprofiL genutzt, um Schülerinnen und Schüler bei der Aufgabenbearbeitung zu beobachten. Mithilfe der unterschiedlichen Kameraeinstellungen und Tonaufnahmen ist eine detailgetreue Auswertung der Partner- und Gruppendiskussionen möglich.

Doktorandin: Karin Kempfer, Fachbereich Mathematikdidaktik und kath. Theologie

Betreuer/-in: Prof. Dr. Stephan HußmannProf. Dr. Claudia Gärtner

Foto: links Aufnahme Klassenzimmer mit Lerngruppentischen

Kalender

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.